Freitag, 8. März 2013
Gespräche Mit einem Geist
Mitschrift eines kürzlich geführten Reinkarnationsgespräches mit einem Problempatienten. Die Rückführung fand unter allen Sicherheitsbedingungen für Extremfälle statt. Der Patient, dessen Name ungenannt bleibt und unter dem zufällig zugeordnetem Namen Ulf in der Folge genannt wird, ist noch am Leben bis dato.

Beginn der Rückführung. Ulf ist wach und ansprechbar. Ich will wissen mit dem ich nun spreche:

Ulf: Mein Name ist Maria Santos.

Ich: Erzähl mir doch alles was Dir einfällt Maria Santos. Wir kennen uns nicht, aber du spürst ein unbändiges Verlangen zu reden und mir Alles zu sagen, was immer ich auch wissen will.

Ulf: Maria Santos ist immer brav und wenn ich erzählen soll und will, ganz genau so wie jetzt, dann tue ich das auch. Maria Santos de Marco, so ist mein ganzer Name. Der gehört nur ganz mir Allein auf dieser Welt, also ist er was ganz besonderes und auch wenn du es noch nicht weißt....aber diesen Namen Maria Santos wirst du niemals wieder vergessen, du neugieriges Wesen. Einfach so reden soll ich ja?

Was hättest du denn gemacht wenn Maria Santos sehr schüchtern wäre und nicht reden will? Aber antworte nicht, dir würde eh nicht das Passende einfallen und du mich somit, sehr schnell langweilen. Natürlich setzt das vorraus, man beherrscht es das Passende in den Situtationen zu finden. Egal, Maria Santos soll reden und nicht unartig sein. Tut mir leid.

Ich glaube ich kenne das, nur weiß ich nicht woher. Dich würde jetzt interessieren in welchem Jahr Maria Santos lebt. Sehr brennend würde es dich interessieren und genau dieses brennen, lässt mich zögern es dir das zu verraten. Ja, Maria Santos quält ganz gern, da will ich nicht unehrlich sein. Ich mag diese Spannung und das Knistern in der Luft. In welchem Jahr? In welchem Jahr?

Jetzt schweig und zügle deinen Wunsch du Narr, mache mich niemals zornig kann ich dir nur raten Bürschchen. Da hab ich schon ganz andere kernige und rotbäckige Burschen, das Fürchten gelehrt, da sei dir sicher junger Ungestüm. Ich lehre dich wenn du nur genug danach verlangst. Kann dir zeigen eine ganz neue Welt, gebaut nur für dich allein mein kleiner Sonnenschein.

Aber jetzt wischen wir erst mal wieder die Angst aus deinen Knochen. Was für schöne Worte in einem Satz, Knochen und wischen. Etwas von einem Knochen zu wischen, das ist schön. Mir gefällt das sehr gut. Man denkt, oder stellt sich vor immer was anderes zu sehen. Sicher, man ist sich bewusst, dass man nichts Anderes zu sehen bekommen wird. Da sind eben am Ende eben nur immer Knochen und keine golden Kabel oder sonst was. Einfach nur Knochen, weiss und blass. Na ja, vielleicht eines Tages. Man soll ja die Hoffnung nie aufgeben, so heisst es doch oder?

Aber stimmt ich vergass, es gibt keine Hoffnung, nicht für mich. Ich erzähle ja nur, wer ich mal war. Ist das eigentlich erlaubt? Ich meine, dass ich weiß das ich als toter jetzt spreche, mit und zu dir? Aber es würde was mich angeht keine Rolle spielen, erlaubt oder auch nicht. Der Wert liegt nicht in meinem Empfinden auf der gleichen Basis und ist somit nur verschwenderisch wahrzunehmen und so bitte auch folgedessen einzuordnen.

Was ist das? Es hat dich nicht zu interessieren. Maria Santos sagt jetzt was du denkst, wie du denkst und wann du denkst oder sie spürst. Sie? Die Angst und frag mich nochmal so dumm naiv, dann zeige ich dir einen Spalt zum blicken in die Welt welche liegt hinter der des Schmerzes. Du hast Maria Santos gerufen und ich bin auch da, aber ich habe das Zepter in meiner Hand. Wenn du dachtest, du würdest führen hast du dich einfach getäuscht. Maria Santos ist nicht wie andere brasilianische Mädchen.

Nein, Maria Santos ist auch nicht uralt und schon lange tot. Auch kein Dämon, nur eine Nutte. Eine Nutte, die in einer dunklen Gasse morgens um sechs geschnappt wurde, zur falschen Zeit an der richtigen Stelle. Oder wie immer das auch heisst. Und jetzt du Rückführer, jetzt überlege doch mal warum Maria Santos, die wie mittlerweile bekannt ist, aus Brasilien kommt oder kam, je wie man es sieht, warum ausgerechnet diese Nutte auch noch mit Dir auf Deutsch spricht. Da denk mal jetzt lieber nach.

Oder lasse es lieber sein, nur wieder das selbe ergebnislose Sinnen im Nebel, das du deinen Geist nennst. Nebel sag ich dazu, Nebel. Grauer dicker, dreckiger Nebel. Ich kann ihn sogar riechen den Nebel, riechen wie einen stinkenden Furz der meine Nasenlöcher hochkriecht. Du versuchst noch verzweifelt die Luft anzuhalten, doch es ist schon längst zu spät. Du hast ihn gerochen und ich habe den Furz in die Welt gesetzt. Wir beide wissen es, ich habe geschissen wie ein Walach. Ein Furz, so prachtvoll, dass er saftig in deinen Ohren erklang.

Doch Du sagst nichts, weil du mich nicht kennst. Und obwohl dich mein Furz unaufhörlich bedrfängt und nicht mehr loszulassen scheint, du kannst nichts sagen. Dich nicht wehren, du bist das Opfer meines pervers stinkenden Furzes. Du hattest Glück, Maria Santos hatte zum letzten Abendmahl eine dicke Portion Bohnen. Grüne Bohnen, die blähen ja bekanntlich wie ein Fön den Darm auf. Ja mein Freund, das Material für die Fürze aus den tiefsten Windungen des Arsches von Satan. Halte deine Luft nur an, bis du wieder Luft holen musst, da ist es doch schon wieder passiert.

Wehre dich nicht. Du weisst es und ich weiss es. Ich habe ihn gerade abgesetzt, ich spüre seine Hitze wie diese Atomwolke, diesen Pilz. Der Pilz ist heiss und steigt stinkend zwischen meinen Schenkeln hoch, bis er jeden Moment platzt wie eine Seifenblase. Dann wirst du nach Luft schnappen und meine perverse Furzwolke wird in dich eindringen. In dein Innerstes wird sich der Furz durcharbeiten, bis er oben ankommt. In deinem Gehirn und dann sagt. Hey, riech mich, nimm mich auch. Ja, ich stinke nach Furz, also ist es ein Furz. Ich bin der Furz der geschickt wurde um dich zu knechten.

Ich weiß du hast jetzt Angst, so einen Furz hast du noch nie gerochen. Nie auch nur geahnt, das ein Furz so riechen kann. Der Duft des Vergessens liegt im Furz.

Ein Furz sagt immer die Wahrheit. Manche sagen Leck mich, ich hab keine Lust auf dich und verschwinden so leise und unbemerkt, wie sie gekommen sind. Manche sagen, riech mich, ich stinke so wie du es magst. Komm, zieh die Decke über den Kopf und nimm mich. Es ist ja keiner da, der es sehen könne, nutze die Gelegenheit mich zu riechen wenn ich schon mal da bin.

Da stellt sich mir eine Frage lieber aufmerksamer Leser: Sicher, keiner der nun folgenden Situationen ist wünschenswert sie erleben zu müssen, doch eine Frage ist eine Frage und daher besitzt sie genug Legitimation um gestellt zu werden. Was wäre in ihrer Jugend ihnen peinlicher gewesen, das Erwischen bei der Selbstbefriedigung oder beim schnüffeln seines eigenen Furzes unter der Bettdecke?

Heute würde ich definitiv sagen, ich würde unter keinen Umständen beim riechen an meinem Furz unter einer Decke erwischt werden wollen. Ich denke, es würde die Person wenn auch vielleicht nicht sofort, doch sicher in der Nachhaltigkeit, negativer im Blick auf meine Person erscheinen lassen. Es hätte es Andersartiges, finden Sie nicht? Stellen Sie sich es doch nur vor. Sie wurden eben ertappt, vielleicht von ihrer Frau oder Mann wie sie schwer nach Luft schnappend unter der Decke liegen. Ihr Partner würde sicher eine Sekunde brauchen um deuten zu können, was er da eigentlich gerade zu sehen bekommt. Er realisiert, wie intim es ist zu sehen, wie sein Partner an seinem Furz schnuppert wie ein wilder Pudel am Hintern eines Schäferhundes.

Sicher, es soll noch Frauen geben die es ihrem Mann krumm nehmen wenn er sich hin und wieder per Hand selbst etwas mehr Luft verschafft, aber die Damen sollen sich sicher sein, lieber diesen Anblick als den eines durch einen Furz stimmulierten Ehemann, hechelnd und prustend wie beim letzten Akt vor drei Wochen.

Und nein liebe Damen, der Furz erregt ihren Mann nicht dauerhaft mehr oder weniger. Er hat nur an einem Furz gerochen, also wovon sprechen wir hier? Aber ich kann nachvollziehen, sollte es sie dennoch irritieren, dass ein Furz scheinbar die gleiche Anziehungs und Wirkungskraft wie sie selbst hat, sind ihre besten Jahre wohl schon auch schon eine Weile her.

Erst wenn ein Mann sich anhand seines Eigenfurzgeruches stimmuliert, ist die Ehe am absoluten Endpunkt angekommen. In früheren Kulturen wurden so Scheidungen beschlossen. Eine sehr unkonventionelle, jedoch praktische Methode sich des nicht mehr gewollten Ehepartners zu entledigen. Einmal kräftig in den Raum seine Duftmarke gesetzt, wußte der Betroffene, dass seine Zeit in diesem Bund der Ehe vorbei war. Ohne Wiederworte oder Streitigkeiten wurde sich nach dem Furz getrennt und das nicht in wilden Verhältnissen.

Der Furz ist Gründer der gütlichen Trennung der Güter welche in die Ehe miteingebracht werden. Alles was bis zum Trennungsfurz in die Ehe von beiden Partnern eingebracht worden ist, wurde gütlich geteilt und im Schweigen auseinanderdividiert. Der Trennungsfurz verband das Gelübde des Schweigens mit der besagten Trennung. Wurde das Gebot der Einhaltung der Stille nicht eingehalten, wurde der Sünder mit dem Tode bestraft.

Man kann sogar auf Kulturen zurückblicken, in denen ein Furz mehr Wert hatte als Gold. In Kohlehydrat armen Regionen dieser Welt, besonders in jenen wo dazu eine Ballaststoffreiche Nahrung kam, waren Naturvölker angesiedelt, die aufgrund der wenig Blähungsfördernden Nahrung, nur selten während ihrer kurzen Lebensspanne einen krachenden und dazu stinkenden Luftausstoss erleben konnten. War dies jedoch dennoch der Fall, Zeuge eines heftigen Ausstosses an Faulgasen mitzuerleben, hatte man soviel Respekt vor der Kraft des Furzes, dass man ihn mit einem Dämonen in Verbindung brachte, der laut der Sage im After des Furzenden wohnt. Somit war der Furzende auf von bösen Kräften bessesen. Die Furzenden wurden in aller Regel noch am gleichen Tag verzerrt. Der Dämon musste um jeden Preis zum Schweigen gebracht werden.

Da natürlich meistens die reich an Besitztümern Angehörigen eines Volkes oder Stammes, auch meistens das beste Stück Fleisch nach der Jagd aus dem Tier geschnitten bekam, waren es die Wohlhabenden, die kräftig nach dem Abendessen in die Natur ihre angesammelte Darmluft entweichen liessen. Somit waren es die Angehörigen mit dem meisten Gold, die Aufgrund ihrer perversen Fürze gegessen wurde. Gold war daher eher ein nicht besonders gut angesehenes, wenn auch akzeptiertes Zahlungsmittel. Die Fähigkeit die logische Kombination herrzustellen war zu den betroffenen Zeiten noch nicht bekannt.

Laut einer geheimen Gruppe von Computerspezialisten, die sich in die geheimsten Ordner der Vatikans vorarbeiten konnten, gibt es Beweise für einen Furz, der mächtiger als jede uns bekannte Kraft sein soll. Dieser Furz wäre entfesselt wie eine losgelassene Naturgewalt und ein Auftreffen in dicht besiedeltem Gebiet, würde mit sicherheit einen Milliardenverlust an Menschenleben bedeuten. Manche Wissenschaftler gehen sogar von einer noch größeren Opferzahl aus, bishin zur fast Komplettausradierung der Menschheit.

Glauben sie immer noch die Geschichte vom Kometen und den armen lieben Dinos, die alle starben? Was wenn es im Vatikan Beweise gibt, das es kein Komet war? Kein Einschlag? Denken sie doch mal einfach an die Möglichkeit einer entfesselten Urkraft. Eine Kraft so stark und mächtig alles zu töten was sie streift. Wieder sind wir hier. Sie wissen es und ich weiss es. Es war kein Komet, nein es war ein perverser Furz der alle Dinos kalt gemacht hat. Ein Furz der niemals wieder das Licht der Welt erblicken darf. Ein Furz gekommen aus dem Nichts. Was wird vom Vatikan noch verschwiegen? Was wird uns nicht gesagt, was jedoch jeder wissen sollte? Warum tritt der Papst nach 700 Jahren wieder das erste Mal zurück? Denken sie nach lieber aufmerksamer Leser. Was wenn es die Angst war, es könne alles bekannt gemacht werden. Seine Existenz endlich bestätigt, dass es ihn gibt. Der Furz des Bösen.

Laut den geheimen Dokumenten die kurz einzusehen waren, hatte Satan der Leibhaftige nach dem Liebesakt mit einer Gruppe Meerjungfrauen, jedoch hatte ihn der Verzehr einer Muschel in Missstimmung versetzt. Er war so erzürnt über das Rollen und Grollen in seinem Magen, dass an einen Liebesakt kaum zu denken war. In seiner Leibhaftigkeit gekränkt, soll Satan so sehr den Wunsch verspührt haben, die Meerjungfrauen anzufurzen, dass er so kräftig drückte, das dieser besagte Furz mit Feuer und Flamme aus seinem After empor schoss. Alle Meerjungfrauen starben in der Dunstwolke des Furzes. Ihre letzten Worten sollen. Satan, danke das wir ihn riechen durften, auch wenn wir jetzt sterben. Mach mit unseren Körpern was Du willst.

Na ja, sicher ein Angebot aber so nötig hatte es Satan nun auch nicht. Aber er spürte schon ein gewisses Maß an Stolz als er all die toten Meerjungfrauen sah. Alle waren sie dahingegangen und das nur weil er mal kräftig Dampf abgelassen hatte. Nur er, nur Satan ist in der Lage diesen Furz selbst zu riechen und sogar er, so sagt man, soll sich hüten vor diesem perversen Geruch. Er soll riechen wie Hunde auf Wiesen, die eine Kuh jagen. Komische Beschreibung, ich weiß. Aber auch nur ich kann weitergeben, was ich weiß.

Und ich weiß Alles was Sie nie wissen wollen und daher auch wissen werden. Der Sammler von Unnütz erscheindenden Wortreihen, sieht in der Sinnlosigkeit des Unterfangens, die einizge Chance an die Wahrheit eines Tages zu gelangen.

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